Die Internationalisierung der ETH Zürich wird sichtbar
Die ETH Zürich lanciert die «International Knowledge Base». Diese Datenbank fasst die bisher über die Departemente und Abteilungen der ETH verteilten Angaben zu den internationalen Beziehungen zentral zusammen und macht sie für alle ETH-Angehörigen zugänglich.
Die internationale Vernetzung gewinnt für die ETH Zürich im Zuge der Globalisierung an strategischer Bedeutung. Sowohl auf der individuellen Ebene der Forschenden als auch auf der institutionellen Ebene der Hochschule gelten Forschungskontakte und Kooperationen als ein Qualitätsmerkmal einer Spitzenhochschule. Politiker aus dem Inland und aus dem Ausland ebenso wie Partner aus der Wirtschaft zum Beispiel fragen vermehrt nach, mit welchen Ländern, Universitäten und wissenschaftlichen Instituten die ETH den regelmässigen Kontakt pflegt und woher sie ihre Forschenden und den wissenschaftlichen Nachwuchs rekrutiert.
Auch in der ETH selbst äussern Professuren, Stabstellen und Studierende der ETH zunehmend das Bedürfnis nach einfach zugänglichen Informationen zu den internationalen Partnerinstitutionen und zu den bestehenden Forschungskontakten.
Zentrale Plattform für Internationales
Im Auftrag der Schulleitung hat die Stelle für internationale institutionelle Angelegenheiten eine zentrale Wissensdatenbank geschaffen, welche seit Monatsbeginn (Oktober 2011) operativ ist. Die «International Knowledge Database» (IKB) fasst die bisher dezentral in den Departementen und Instituten verwalteten Datensätze über die internationalen Beziehungen auf einer einzigen Plattform zusammen. Auf einer übersichtlichen und intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche erhalten alle Angehörige der ETH Zürich – ab sofort und passwortgeschützt – quantitative und qualitative Daten über
· internationale Verträge und Bildungsabkommen;
· geeignete Partnerinstitute für die internationale Forschungszusammenarbeit;
· bewährte Adressen für einen Forschungs- oder Studienaufenthalt im Ausland;
· das Ausbildungsniveau der Herkunftsuniversitäten von Bewerberinnen und Bewerbern für ein Master- oder Doktoratsprogramm;
· Finanzierungsquellen und Stipendien für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende.
Die internationale Wissens-Datenbank baut auf den bestehenden Reportingprozessen der ETH auf. Ein integrierte Feedbackfunktion ermöglicht die kontinuierliche Optimierung und Erweiterung der Wissensbasis.
Die wichtigsten Statistiken zu den Forschungskontakten, internationalen Vereinbarungen, Strategischen Allianzen und den Wohnländern der ETH-Alumni sind auch für die breite Öffentlichkeit einsichtig und in Form von Weltkarten visuell attraktiv dargestellt.
Einführungskurse für ETH-Angehörige
Für Angehörige der ETH Zürich organisiert die Stelle für
internationale institutionelle Angelegenheiten zwei Einführungsveranstaltungen
zur Benutzung der «International Knowledge Database»: Eine im Zentrum (HG D
16.2, 19. Oktober, 9:00-10:30 Uhr) und eine auf dem Hönggerberg (HIT E51, 20. Oktober,
13:00.14:30 Uhr) durch.
Die Kurse sind anmeldungspflichtig.
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