CH2011: Passive Staaten
Die USA, Russland, China, Indien und andere grosse Staaten verhalten sich gegenüber einer künftigen Erwärmung der Atmosphäre passiv. Deutschland stellt die KKW ab und weicht auf mineralische Brennstoffe für die Elektrizitätserzeugung aus. Da die Energieversorgung eine längerfristige Angelegenheit ist, dürfte dieser Pfad staatlicher Inaktivität beziehungsweise der Nichtbeachtung einer Klimaveränderung über längere Zeit, dh. Dekaden, anhalten, weil aus technischen Gründen nennenswerte Änderungen der Energieversorgung eine längerfristige Angelegenheit sind. Ist dieser äusserst wahrscheinliche Pfad einer Inaktivität von grossen Staaten im (Interventions-)Szenario berücksichtigt worden?
Kommt hinzu, dass mit dem Schiefergas eine neue, in sehr vielen Welt-Gegenden vorhandene, enorm ausgiebige Quelle von Erdgas neu in in immer stärkerem Ausmass genutzt wird (bis jetzt speziell in den USA); Fachleute sprechen vom kommenden Erdgas-Jahrhundert. Ist diese Änderung der Versorgung mit Kohlenwasserstoff-Brennstoffen, mit ihren Folgen, im Szenario berücksichtigt worden?
Wie wird der Einfluss des steigenden CO2-Gehaltes der Atmosphäre auf die Temperatur an der Erdoberfläche in den Modellen berücksichtigt? Gibt es eine Formel?
Hans Ulrich Meister - 03.10.11
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