Veröffentlicht: 15.09.11
Intern

CSCS vergibt 250 Millionen CPU-Stunden

Das Nationale Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz (CSCS) unterstützt die Schweizer Forschenden in allen Belangen des Hochleistungsrechnens und des Scientific Computing. Bis 14. Oktober 2011 können nun wieder Anträge für Rechenzeit für Grossprojekte eingereicht werden. Neu steht den Benutzern ein Supercomputer zur Strukturierung ihrer Daten zur Verfügung.

Simone Ulmer
Die neue Generation an Supercomputern, die Cay XMT, genannt «Matterhorn», und SGI UV, genannt «Rothorn», sind Supercomputersysteme, die den Benutzern des CSCS die Strukturierung und Analyse ihrer Daten ermöglichen. (Bild: CSCS)
Die neue Generation an Supercomputern, die Cay XMT, genannt «Matterhorn», und SGI UV, genannt «Rothorn», sind Supercomputersysteme, die den Benutzern des CSCS die Strukturierung und Analyse ihrer Daten ermöglichen. (Bild: CSCS) (Galerie)

CSCS, das Nationale Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz, ist der Partner für Schweizer Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen im High Performance Computing (HPC). Sein Grundauftrag besteht darin, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihre Forschung die benötigte Recheninfrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Dabei bietet das CSCS mit seinem internationalen Team den Forschenden grosses Know-how und kompetente Unterstützung im HPC, in der Visualisierung, bei der Implementierung von Codes auf den Rechnern, sowie bei der Weiterentwicklung und Optimierung der Codes und Algorithmen auf neuen Computerarchitekturen.

Unterstützung im HPC

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Forschenden kennt das CSCS-Team die zentralen Probleme verschiedener Disziplinen im HPC. Als Experte für Supercomputing vernetzt das CSCS in der Praxis oft auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die unabhängig voneinander auf der Suche nach Lösungen ähnlicher Probleme sind. Daraus ergeben sich immer wieder Forschungskooperationen, beispielsweise im Bereich der Astrophysik, Klima- oder Materialforschung, die vom CSCS in allen Belangen des HPC aktiv unterstützt werden.

Das CSCS hat sich durch seine Flexibilität und Innovationskraft bei Hochleistungsrechenzentren und Hardwareproduzenten weltweit einen Namen geschaffen. Daraus entstanden enge Kooperationen mit anderen Institutionen und der Industrie. Dies ermöglicht dem CSCS beispielsweise Einfluss auf die Hardware-Entwicklung - unter Berücksichtigung der Bedürfnisse seiner Benutzer - zu nehmen, und neue Werkzeuge und Methoden mit zu entwickeln. Das CSCS kann Schweizer Forschern dadurch im weltweiten Wettbewerb einen strategischen Vorsprung verschaffen.

Anmeldeschluss 14. Oktober

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die computergestützte Forschung betreiben, können vorbereitende Projekte für ein Grossprojekt am CSCS jederzeit einreichen. Für Grossprojekte mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren, können sich die Benutzer halbjährlich um Rechenzeit bewerben. Bis zum 14. Oktober 2011 läuft derzeit die Bewerbungsfrist, bei der 250 Millionen CPU-Stunden für den 1. April 2012 unter den Schweizer Institutionen verteilt werden.

Neu stehen mit den im Sommer installierten Supercomputern Cray XMT und SGI UV Hochleistungsrechner für die Datenanalyse und Datenstrukturierung zur Verfügung. Registrierte Benutzer können ab Anfang Oktober mit dem Benutzernamen und Password die Anträge von der CSCS-Webseite herunterladen. Details hierzu und ausführliche Informationen darüber, wer Rechenzeit beantragen kann und was dafür erforderlich ist, finden sich unter http://www.cscs.ch/nss/submission

 
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