Gravitationswellen: Sie sind einfach
Nach meiner Auffassung "entstehen" Gravitationswellen nicht, sondern sie "sind", da Bewegung von Massen immer vorhanden ist (jedenfalls beim Wechsel in ein anderes Referenzsystem/wenn der Beobachterstandort gewechselt wird). Bei einem Ereignis, dem Zusammenprall zweier schwarzer Löcher zum Beispiel, verstärken sich die bestehenden Gravitationswellen lediglich. Diese Verstärkung versuchen Kip Thorne und andere seit Jahren zu messen.
Gravitationswellen durchziehen das Weltall wie ein fein gesponnenes, vibrierendes Gitternetz und sind in schweren Massen energiereicher als im sogenannt leeren All. Ich vermute, dass die Gravitationswellen auch etwas zu tun haben mit der noch nicht verstandenen Schwarzen Materie. Wir "schwimmen" in Gravitationswellen und diese durchdringen uns, deshalb hat man sie auch noch nie nachweisen können. Sie "sind" einfach, und zwar in schweren Massen in dichterer und schwererer/energiereicherer Form vorhanden, als im interstellaren Raum. Unter Umständen haben sie auch etwas zu tun mit der Stringtheorie, den D-Branes von Joseph Polchinski.
Renato Bühler - 04.02.12
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