Gentech-Weizen ausgesät
Der gentechnisch veränderte Weizen der ETH Zürich und der Universität Zürich liegt seit vergangenem Sonntag, 30. März, auf dem Versuchsfeld der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART. Dies teilte das konsortium.weizen.ch in einer Medienmitteilung von Montag mit.
Auf einer Fläche von einer halben Hektare wurden 16 verschiedene Weizenvarianten ausgebracht. Sechs davon sind gentechnisch verändert. Vier enthalten zusätzliche Weizengene, zwei enthalten Gene aus der Gerste. Im Labor und im Gewächshaus zeigten diese Pflanzen eine erhöhte Resistenz gegen Mehltau. Im Zentrum der kommenden Beobachtungen stehen Fragen zu den Risiken und dem Nutzen gentechnisch veränderten Weizens unter Freilandbedingungen.
Exkursionen zum Feldversuch angeboten
Für diesen Versuch erteilte das Bundesamt für Umwelt am 7. Februar dieses Jahres die Bewilligung. Die Auflagen sind gemäss Konsortium Weizen streng. Ein Zaun schützt das Feld, unter anderem davor, dass Menschen oder Tiere die Pflanzen verschleppen oder Unberechtigte das Versuchsgelände betreten.
Das konsortium-weizen.ch sei sich jedoch bewusst, dass der Versuch in der Öffentlichkeit kritisch begleitet werde, heisst es in der Medienmitteilung. Die Forschenden bieten deshalb Interessierten geführte Exkursionen mit ausführlichen Diskussionen mit den Forschenden an. Die Anmeldung ist über die Website www.konsortium-weizen.ch.
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